Arbeitsweise
Wir halten ganzheitliche Sinneserfahrungen in einem kindgerechten Lebensraum für eine wertvolle Lernform. Kinder lernen am leichtesten, wenn alle ihre Sinne angesprochen werden.
Es geht uns dabei darum, die Fähigkeiten, Neigungen und Interessen des Kindes zu entdecken, zu fördern und zu stärken. Dazu gehört vor allem die Entwicklung eines gesunden Ich-Bewusstseins.
Jedes Kind soll seine eigenen Stärken entdecken und diese ausleben können. Dabei ist uns wichtig, dass die Kinder auch lernen, wie ihr Verhalten auf ihre Umwelt wirkt.
Im Alter von ein bis drei Jahren nehmen Kinder verstärkt Gefühle bei sich selbst und anderen wahr. Zwischen drei und sechs Jahren bilden sich auf dieser Basis soziale Kompetenzen heraus, die im Miteinander erprobt werden. Wir wollen die Kinder bei diesen Entwicklungsprozessen gezielt unterstützen.

In der Auswahl der Projektthemen richten wir uns nach bedeutsamen Situationen im Erleben der Kinder – Geschwisterkinder, die unterwegs sind, das Thema Freundschaft, oder Krabbeltiere, die uns im Sommer auf dem Spielplatz begegnen. Solche oder andere Schlüsselsituationen haben Bedeutsamkeit für das einzelne Kind, Bedeutsamkeit in der Interaktion mit den Anderen und Bedeutsamkeit für das Geschehen in der Welt. Sie enthalten eine Fülle von möglichen Bildungsinhalten, die mit den Kindern gemeinsam entschlüsselt, entdeckt und erforscht werden. Die entwicklungsgerechte Aufbereitung der Themen ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Pädagogen.


